Hamburg-Lauenburg (55km+)

12. Juli 2026
Nach dem Frühstück brechen wir mit voll bepackten Satteltaschen Richtung Lauenburg auf. Wie immer tritt eine uns wohl bekannte Challenge auf: Wie kommen wie am besten aus der Stadt und verlieren nicht zu viel Zeit? Voll motiviert starten wir, doch bald müssen wir einsehen, dass es doch ist wie immer, obwohl wir uns in Hamburg recht gut auskennen, denn durch den Triathlon gibt es unzählige Straßensperren! Übergänge sind einfach zu und man muss großräumig ausweichen. Mit Navi und Karte gelingt uns das zwar so recht und schlecht, doch das bedeutet einige Kilometer plus und außerdem ca 1,5 Stunden Zeitverlust.
Endlich haben wir den Elbe-Radweg gefunden und radeln vorbei an Speicherstadt und ‚Elphie“ (Elbphilharmonie), an Schleusen und über Dämme Richtung stadtauswärts. Da kommen wir auch in ländlichere Gebiete, wo es viele Pferde auf vielen Koppeln gibt, Gemüse am Straßenrand verkauft wird, das gute alte Kopfsteinpflaster wieder auftaucht, das Radlerpos so jubeln lässt😉, und die Elbe, wie sie da so fließt! Wunderschön und mächtig schmiegt sie sich in die Landschaft. Sogar eine Fähre bringt Autos, Motorräder und Radler von einem zum anderen Ufer!
Ob dieser Faszination verlieren wir den Weg, fahren in die falsche Richtung und bemerken das erst etliche Kimometer später! Oje, schon wieder Kilometer plus! Karl packt die Radkarte aus, wir orientieren uns und machen den Fehler wieder gut. Wir sind wieder auf dem richtigen Weg.
Wunderschön sind auch die alten, reetgedeckten Häuser und Kirchen/Kapellen mit ihren Backsteinmauern, die wir passieren!
Nach einer Trinkpause in einem einfacheren Lokal in Geesthacht fehlen uns etwa noch 20 Kilometer bis Lauenburg.
Wir steigen wieder aufs Rad und es geht weiter! Langsam melden sich unsere Problemzonen-Po und Schulter-, daher legen wir eine Rast am Waldrand ein, um die letzten 3 km noch zu packen!
Endlich sind wir in Lauenburg angekommen und sind verzaubert von der altertümlichen Altstadt! Viele alte Häuser und schon wieder dieses wunderbare, mittelalterliche Kopfsteinpflaster! 😧 Aber die Altstadt ist wirklich schön und das versöhnt ein wenig! Wir beziehen in einem dieser alten Häuser, die es schon seit Jahrhunderten gibt, unser Quartier! Es ist liebevoll und einladend hergerichtet und wir belohnen uns auf der Terrasse (mit Elbeblick) des dazu gehörigen Cafes und einer Apfel-und einer Hopfenkaltschale, um den Elektrolyt-Haushalt wieder ins Lot zu bringen! 😉
Nachem wir uns erfrischt haben stärken wir uns noch beim noch Abendessen. Leider müssen wir feststellen, dass Abendessen um 20.15 Uhr-zur Primetime-ein Problem darstellt. Obwohl es heißt, Küche bis 21.00 Uhr, erfahren wir, dass das heute nicht so ist, wegen Personalmangels. Daher gehen wir zum Asiaten, der bis 22.00 Uhr geöffnet hat und uns delikate Speisen serviert! Wahrscheinlich schauen Asiaten keinen Tatort und deshalb bekommen wir noch ein Essen. Zum Glück, wir waren schon etwas ‚HANGRY‘ (= hangry+angry wird zu hangry)






























