Aufbruch und Abfahrt

10. Juli/11. Juli 2026

Am 10. Juli satteln wir wieder unsere Fahrräder und machen uns mit dem Zug auf Richtung Westbahnhof. Da die S80 wegen Bauarbeiten wieder einmal gesperrt ist, steigen wir nicht in Hütteldorf um, sondern fahren zum Westbahnhof und von dort bis zum Hauptbahnhof. Wir entdecken, dass das wesentlich gemütlicher ist, als auf den Bahnhöfen in engen Aufzügen das Gleis zu wechseln!

Am Hauptbahnhof angekommen decken wir uns noch mit unserem Abendessen, ein paar Brötchen, ein und gehen zu Gleis 7, um auf unsere Abfahrt zu warten. Abfahrt war um 18.36 geplant. Wir warten…..und warten…..und warten. Statt im Zug gemütlich zu essen, verputzen wir unsere Brötchen bereits stehend am Bahnhof.

Mit 1 Stunde 40 Minuten Verspätung, also um 20.16 Uhr steigen wir endlich mit langen Gesichtern aller Fahrgäste inklusive uns, in den Zug ein, verstauen Räder und Satteltaschen und beziehen unsere MiniCabins. Bald aber haben wir es uns gemütlich gemacht und nach der Grenzkontrolle im Zug ( Ja, im Zug kontrollieren die deutschen Grenzbeamten täglich!) können wir endlich schlafen-es ist mittlerweile ca. 23.00 Uhr.

Am nächsten Tag im Zug nach einer recht ruhigen Nacht aufgewacht, gibt es ein Frühstück und wir kommen mit 1 Stunde Verspätung in Hamburg an.

Danach radeln wir, allen Straßensperren zum Trotz, denn heute und morgen ist Triathlon in Hamburg, zu dem gestern gebuchten Hotel. Es entpuppt sich als schmuckes Kleinod an der Außenalster, das wir zu einem Schnäppchenpreis beziehen dürfen. Daneben gibt es ein Radgeschäft, das ist gut, denn mein Helm ist leider gebrochen und ich brauche einen neuen Helm. Die Fahrräder sind vor dem Geschäft abgeschlossen geparkt. Als ich fertig bin und wir herauskommen, sehe ich, dass mein Fahrradsattel gestohlen wurde!😳

Also gehen wir wieder ins Geschäft und kaufen eine neue Stange plus einen neuen Sattel. Das geht ja gut los! Da hilft nur mehr ein doppelter Espresso und ein Franzbrötchen, um das Erlebte zu verarbeiten!😉

Danach spazieren wir ein wenig an der Alster herum und feuern die drahtigen Teilnehmer des Triathlons an. Echt bewundernswert, was diese Athleten leisten!

Zum Schluss gehts noch in unsere ‚Hamburger Stammkneipe‘, um dort Hamburger Fischsuppe und Leberkäs mit Spiegelei und einem einem Astra zu genießen. Danach spazieren wir an der Binnenalster entlang und genießen die Aussicht! Dort versammeln sich viele Hamburger -Einheimische und Touristen- und genießen die Abendsonne bei einem Aperol Spritzer oder einem Bier. Hier lässt sichs leben. Die Hamburger sind, wofür ich sie so mag: Freundlich, unaufgeregt, hilfsbereit, gechillt…und immer zum ‚Schnacken‘ (=Plaudern) aufgelegt.

Das merken wir in dem kleinen Bistro, wo wir den Abend mit einem Glas Wein ausklingen lassen und anschließend müde ins Bett fallen!