Tag 4- Kopenhagen /Helsingør

Heute in der Früh standen wir bereits um 7.00 Uhr auf, um rechtzeitig am Abfahrtspunkt für unseren Ausflug zu sein. Doch leider hatte unser Schiff Verspätung bei der Ankunft. Dann gab es Probleme mit dem elektrisch betriebenen Lotsenboot, dem zugefrorenen Eis und der vereisten Gangway. Schließlich konnten wir unser Schiff erst um ca. 11.00 Uhr statt 8.30 Uhr verlassen. Wir mussten feststellen, dass es wieder eisig kalt war! Grundsätzlich hatte es -4 Grad, aufgrund des eisigen Windes fühlte es sich wie -14 Grad an! Wieder ein eisiger Tag 🥶, doch heute waren wir entsprechend gut gekleidet und daher gewappnet!
An Land erwartete uns bereits ein Bus und ein dänischer Guide begrüßte uns sehr freundlich in deutscher Sprache. Dann fuhren wir mit dem Bus eine Stunde entlang der Øresundbucht und der ‚Dänischen Riviera‘ mit den vielen Badeorten, an denen im Sommer richtig viel los ist, Richtung Norden.
In Helsingør angekommen besuchten wir Schloss Kronberg, in dem Shakespeares Macbeth spielen soll. Dieses Schloss konnte gebaut werden, weil schon vor Jahrhunderten die Könige Dänemarks hier Zoll einhoben, damit die Schiffe diese Meerenge durchqueren durften. Schweden liegt nur wenige Kilometer von der dänischen Küste entfernt. Die Stadt war damals sehr bedeutend und ihr Reichtum war durch diesen Zoll begründet.
Außerdem kamen hier im 16./17. Jahrhundert die Schweden, mir denen die Dänen jahrhundertelang im Krieg waren im Winter über den zugefrorenen Öresund, wie schon gestern beschrieben.




































Nachem wir die Stadt und das Schloss besichtigt hatten, stiegen wir wieder in den Bus und machten uns auf den Weg nach Kopenhagen, eine meiner Lieblingsstädte. Eine Stunde halbe Stunde hatten wir zur freien Verfügung, die dafür drauf ging, dass wir eine Apotheke suchten, denn latentes Halsweh plagt mich seit ein paar Tagen. …..und natürlich genehmigten wir uns einen Polser.
Dann ging es durch die Stadt: Nyhaven, Schloss Amalienburg, Gotteshäuser sämtlicher christlicher Kirchen, eine Synagoge, die Oper, Staatsbibliothek, der Wohnsitz der Königsfamilie samt Wachen der Konigin-Witwe (wie die Dänen sie nennen), die neuen Wohnviertel Kopenhagens und schließlich zum Abschluss die ‚Kleine Meerjungfrau‘.
Obwohl es 0 Grad hatte, blies der Wind eisig kalt! Die Kanäle Kopenhagens sind zugefroren und auch das Meer ist am Ufer zu einer Eisdecke geworden! Angeblich ist es der kälteste Winter seit 20 Jahren und es soll die nächsten zwei Wochen so bleiben! Trotzdem: Kopenhagen ist eine Reise wert – und zwar zu JEDER Jahreszeit!











