Tangermünde-Magdeburg (Etappe: 83 km)

16. Juli 2026
Nach dem Frühstück beseitigen wir unser Taschen- und Kleidungschaos und um 10.00 Uhr sind wir schon bereit für unser nächstes Ziel Magdeburg. Wir avisieren den Wegweiser, starten los und radeln. Irgendwann dürften wir eine Abzweigung übersehen haben und plötzlich befinden wir uns wieder irgendwo im Nirgendwo.
Navi aktivieren, wieder auf den richtigen Weg zurück, 6 km plus! Das geht ja gut los!
Wir radeln durch Sachsen Anhalt, vorbei am Schafherden, Storchennestern und einigen Naturschauspielen. Was aber heute wirklich aufhält und echt lästig ist, ist die Wegstrecke selbst! Der Weg ist zwar teilweise asphaltiert, aber der Asphalt bricht durch die Baumwurzeln auf und es rumpelt und pumpelt auf der Strecke! Zusätzlich fahren wir wieder über Kopfsteinpflaster – der (Ost)Deutschen liebster Bodenbelag, in allen Variationen. Außerdem fahren wir zwischendurch kilometerweise auf Schotterstraßen und zusätzlich wurden die Wegweiser verdreht, sodass Radfahrer orientierungslos davor stehen und nicht weiter wissen- zwei nebeneinander stehende Wegweiser mit demselben Ziel und unterschiedlichen Richtungen 😫! Heute meint man es mit uns Radfahrern nicht gut!
Durch den Ort Hohenwarthe fuhren wir durch und es war ALLES mit Kopfsteinpflaster in verschiedenen Varianten gepflastert! Karl schimpfte wie ein Rohrspatz, aber leider verhallten alle Schimpftiraden im Äther! 😉
Wir passieren auf unserer Fahrt zwei mächtige Schleusen, nämlich die in Niegripp und die Schleuse in Hohenwarthe, zwei mächtige Schleusen des Havel-Elbe-Kanals. Imposant! Und eine Elbfähre dürfen wir auch wieder benützen, das ist Entschleunigung pur.
Als wir in Magdeburg ankommen, schmerzt unser Hintern wirklich sehr! Eigentlich wollten wir noch Magdeburg ein wenig unsicher machen, aber wir sind völlig geschlaucht und todmüde. Daher wartet nur noch eine Dusche auf uns und wie gehen essen, danach fallen wir müde ins Bett und überlegen, ob wir morgen eine Radpause einlegen…..




















