Tag 10, 12. Juli-9. Etappe,

90km-Praestö – Köge

Die heutige Etappe beginnt nach der Morgenroutine bei schönem Wetter, allerdings macht sich erstmals Müdigkeit in unseren Knochen bemerkbar, erste Verschleißerscheinungen traten/treten auf und die Regeneration dauert jetzt schon ein bisschen länger. Aber sobald wir auf dem Rad saßen, ging es wieder munter dahin. Vorbei an den typisch dänischen Fachwerk-bzw Ziegelhäusern mit den Reet-Dächern, die den Weg säumen, dem Meer entlang mit den wunderschönen Sandstränden. Ein paar mutige Dänen wagten sich sogar ins Wasser, während wir mit warmer Kleidung wie Weste und Jacke fuhren. Sie sind halt doch hartgesottene Wikinger, die Dänen! 😉

Wir radelten nach Rodvig, um dort zu pausieren. Vom Parkplatz aus konnte man schon den imposanten Kreidefelsen von Seeland sehen, welche auch in Mön und Rügen zu finden sind. Dann gings weiter zum Leuchtturm Stevns Fyr, den wir ebenfalls besuchten. 

Danach gings zum letzten Drittel unserer heutigen Etappe, die sehr angenehm zu fahren war, weil sie immer leicht bergab ging und wir Tempo und somit Kilometer machen konnten.

Am Ziel unserer heutigen Etappe, der Stadt Köge, angekommen, wurden wir wie immer in Dänemark, nicht persönlich an der Rezeption von jemandem begrüßt,   sondern bekamen im Vorfeld via E-mail bereits alle Instruktionen zum kontaktlosen Self-check-in. 

Es mag für uns ungewöhnlich scheinen, hier ist es anscheinend so üblich! Auch im Restaurant wird an der Theke geordert, gezahlt (ohne Trinkgeld-Gabe), gegessen und getrunken, aufgestanden und gegangen. Es ist eben anders hier! Ob es besser oder schlechter ist, bleibt dahingestellt. 

Morgen sollten wir unser Ziel erreichen-Kopenhagen. Wir freuen uns jetzt schon darauf, dort anzukommen!